Am 28. April 1949 wurde, von uns noch bekannten Sportlern, die Reichsbahnsportgemeinschaft Kirchmöser gegründet. Mit der Bildung der Sportvereinigung „Lokomotive“ änderte der Verein erneut seinen Namen.
Ab dem 20. Juli 1950 wurden wir „BSG Lok Kirchmöser“  als Betriebssportgemeinschaft des  damaligen „RAW – Brandenburg – West“ und dem nachfolgenden „Werk für Gleisbaumechanik“.

Diese Zeit war durch den Auf- und Ausbau der Sportstätten und ein ständiges Wachsen des Vereins geprägt. Viele fleißige Hände waren neben dem Sporttreiben  gefragt und gefordert.
Achtung und Dankbarkeit gilt diesen Sportfreundinnen und Sportfreunden.,
Auch der Fußballplatz wurde in dieser Zeit geschaffen.
Stellvertretend erinnere ich an damals ehrenamtlich tätige wie Herbert Vollstädt, Willi Weining, Gottlieb Geisler, Rudi Ladenthin, Siegfried Müller, Olaf Storm, Eberhard Pohle, Hermann Bäwert, Rudi Anderson, Dieter Uckert, Werner Höfer, Ernst und Ida Kraft, Karl-Heinz Klement, Irmgard Schwarzlose, Klaus Schulze und noch viele andere.

Weitere Abteilungen wurden gegründet, wie Sportakrobatik, Turnen, Radsport, Boxen, Motorsport, Tischtennis, Handball, Volleyball, Angeln, Fitness und Badminton.
Im Laufe der Jahre gab es einige Veränderungen. Radsport und Handball bestehen nicht mehr. Auch unsere Boxer haben sich einem anderen Verein angeschlossen.
Segeln hat einen eigenen Verein gegründet.

In den letzten Jahren kamen keine neuen Abteilungen hinzu. Aber seit 3 Jahren unterstützen wir die Laufbewegung und organisieren mit Unterstützung aller Abteilungen, den Kirchmöser- Lauf

An sportlichen Höchstleistungen hat es nicht gefehlt.
Ostdeutsche Meister, DDR- Meister, Deutsche Meister und Olympia Sieger, ich erinnere hier an Ingo Spelly, kamen aus unserem Verein.

Leistungsträger sind unsere Kanuten, die fast jährlich junge Sportler zur Eliteschule nach Potsdam delegieren. Auf hohem Niveau sind  die Leistungen unserer Sportakrobaten.
Ich möchte auch erinnern, dass unsere I. Fußballmannschaft im vorigen Jahrhundert in der II DDR- Liga gekämpft hat. Für weitere Erfolge lernen hier Bambini das 1 x 1 des Fußballs. „Hut ab“ vor dem Trainer.
Einen ganz seltenen Rekord haben wir in der Abteilung Angeln. Mit einem Alter von 97,7 Jahren hat ihr Ehrenmitglied das Alter unseres Vereins weit überschritten.
Man kann hier sehen, wie gesund und fördernd der Sport der Petrijünger ist.
Die vielen Urkunden und Pokale in den Abteilungen berichten von den Erfolgen unserer Sportler und werben für unsere Stadt Brandenburg in ganz Deutschland

Im August 1990 nach der Wende gab es eine weitere Umbenennung unseres Vereins. Jetzt sind wir der „Eisenbahnersportverein Kirchmöser e.V.“ (ESVK) mit 13 Abteilungen und 520 Mitgliedern und einem Eisenbahneranteil von 51,0 %. Die Schallgrenze zur Bezahlung von Pacht an das BEV ist gleich erreicht. Gebe der „liebe Gott“ unseren Fördermitgliedern mit Reichsbahnvergangenheit ein langes Leben.

In den 80 vergangenen Jahren gab es 4 neue Namen, geschuldet den gesellschaftlichen Veränderungen, aber die Interessen und die Liebe zum Sport in Brandenburg und Kirchmöser sind geblieben. Dieses Erbe soll uns auch für die Zukunft Kraft geben.

Grundlage dafür ist ein bewährter Stamm an Übungsleitern, Abteilungsleitern. .

Vieles wäre noch aus den 80 Jahren Eisenbahnersport zu berichten. Das würde aber den Rahmen sprengen.
                                                              

S. Roehrich
Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,


In den 20iger Jahren entwickelte sich der Industriestandort der Reichsbahn in Kirchmöser. Aus unterschiedlichen Sportgruppen und Vereinen wurde am 21. Juni 1928 der Reichsbahnsportverein Brandenburg-West gegründet. Mit solchen Sportarten wie Leichtathletik, Fußball, Schwimmen, Kanu, Segeln, Tennis, Kegeln und Schach.
 
Mit dem 2. Weltkrieg endete auch für die Sportler der friedliche Wettstreit.